Was ist RAMON?
Rückhaltebecken Alarmierung und Monitoring
Was ist RAMON?
RAMON steht für Rückhaltebecken Alarmierung und MONitoring. Das Ziel ist es, sämtliche der über 150 Hochwasserrückhalteanlagen mit modernster Mess- und Alarmierungstechnik auszustatten, um den Hochwasserschutz nachhaltig zu verbessern.
- Echtzeitdaten bereitstellen, visualisieren und alarmieren
- Zentrale Visualisierung
- Erhöht Betriebssicherheit und Nachvollziehbarkeit
- Digital vernetzt
- Dokumentationen von Hochwasserereignissen automatisieren
- Ein einheitliches System für alle Rückhaltbecken
Visuelle Kontrolle:
Die Kamerasysteme blicken direkt auf kritische Stellen der Rückhaltebecken. Im Falle einer Warnung senden sie automatisch Bilder, damit Experten die Lage sofort überprüfen können.
Energieautark:
Die Stationen verfügen über eigene PV-Module und Batterien. Sie sind somit unabhängig vom Stromnetz und funktionieren auch bei einem Blackout oder lokalen Stromausfällen.
Digitale Vernetzung:
Die Daten werden über das Mobilfunknetz an eine zentrale Webplattform übertragen.

Warum brauchen wir RAMON?
Bisher mussten viele Becken im Ernstfall manuell vor Ort kontrolliert werden. Da Hochwasserereignisse durch den Klimawandel oft kleinräumiger und intensiver werden, steigt der Bedarf an Echtzeitdaten aus den Einzugsgebieten. RAMON ermöglicht es uns, alle Anlagen zentral und rund um die Uhr zu überwachen.
Was passiert bei Hochwasser? (Alarmierungskette)
Sobald das Wasser im Becken definierte Schwellenwerte erreicht, reagiert RAMON vollautomatisch:
Die Warnungen erfolgen blitzschnell per SMS und E-Mail an die zuständigen Stellen, wie die Betreiber der Anlagen, Beckenverantwortliche, Landeswarnzentrale und die Hochwasser-Rufbereitschaften des Landes Steiermark.
Die Technik:
Präzise und Ausfallsicher
Jedes Rückhaltebecken wird zu einer intelligenten Messstation aufgerüstet.
Redundante Messung:
Der Wasserstand wird doppelt und automatisch abgesichert überwacht - einerseits durch hochpräzise Drucksonden und zusätzlich durch Radarsonden.



